Es gibt keine Wechselwirkung mit oralen Kontrazeptiva ("Pille").

Vor Therapiebeginn muss bei Frauen im gebärfähigen Alter ein negativer Schwangerschaftstest vorliegen.

Wegen seiner langen Halbwertszeit von bis zu 9 Tagen sollte Fingolimod 2 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft abgesetzt werden.

Tritt dennoch eine Schwangerschaft auf, muss die Therapie beendet werden und eine intensivierte Ultraschalldiagnostik ist anzuraten.

Die meisten Neugeborenen von Müttern, die unter Gilenya schwanger wurden, waren bei der Geburt gesund. Es traten jedoch vereinzelt Fehlbildungen auf, die bislang keinem Muster folgen, sodass die abschließende Beurteilung des fruchtschädigenden Risikos beim Menschen auf Grund der geringen Fallzahlen noch nicht möglich ist.

Männer müssen Fingolimod vor einer geplanten Zeugung nicht absetzen.

Unter Fingolimod sollte nicht gestillt werden, da es sich um ein kleines Molekül mit hoher oraler Bioverfügbarkeit handelt.

Tritt unter Fingolimod bzw. innerhalb von 2 Monaten nach der letzten Einnahme eine Schwangerschaft auf, werden diese wichtigen Daten in einem weltweiten zentralen Register und im DMSKW gesammelt. Auch die Daten für das firmeneigene Register werden in Deutschland zentral über Frau PD Dr. Hellwig/Universitätsklinik St. Josef Hospital erfasst.

 

Frau PD Dr. Hellwig
Universitätsklinik St. Josef Hospital
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