Die Schwangerschaftsverläufe von Frauen mit MS und gesunden Frauen sind ähnlich.

Einschränkungen für die Geburt sollten sich durch die MS nicht ergeben. Der Schubanstieg nach der Geburt ist unabhängig von der Art der Entbindung

  • somit „kein Kaiserschnitt nur wegen MS“
  • keine Einschränkungen für eine Periduralanästhesie (PDA). Frauen, die an einer MS erkrankt sind, müssen nicht auf eine Periduralanästhesie verzichten, in der PRIMS Studie korrelierte eine PDA nicht mit dem postpartalen Schubanstieg1.

Eine erhöhte Rate an Schnittentbindungen ist beschrieben, diese liegt aber nur wenig über dem Durchschnitt gesunder Frauen, ohne einen Anstieg an sonstigen Schwangerschafts- oder Geburtskomplikationen bei Frauen mit MS6.